Mokka – Kaffee Lexikon

Der Mokka ist eine der ältesten Arten, um Kaffee zuzubereiten. Der Kaffeesatz wird dabei mit in die Tasse eingeschenkt. Da diese Zubereitungsart vor allem im nahen Osten ziemlich stark verbreitet ist, wird er auch Türkischer Mokka genannt. Der Name leitet sich von einer Kaffeesorte her, die ihren Namen durch die jemenitische Hafenstadt al-Mucha bekam. Übrigens ist in Österreich ein Mokka einfach nur ein schwarzer Kaffee ohne Milch und Zucker. Der starke Kaffee wird traditionell in speziellen Kupfer- oder Messingkannen zubereitet. Man trinkt ihn aus flachen Tassen, die ungefähr 90 ml fassen können.

Unterschied zum Espresso

Beide Kaffees trinkt man aus kleinen Tassen. Wahrscheinlich deswegen und weil der Mokka recht stark ist, werden beide Zubereitungsarten von Kaffee manchmal gleichgesetzt. Aber beide sind grundsätzlich verschieden. Für Espresso werden stark geröstete Arabica-Bohnen fein gemahlen und dann presst man Wasser mit hohem Druck durch das Kaffeemehl. Bei der türkischen Variante wird das extrem fein gemahlene Kaffeemehl (fast schon staubartig) aus noch dunkler gerösteten Bohnen mit Wasser und Zucker aufgekocht.

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