Arabica Kaffee

Die Lieblingskaffeesorte der meisten Kaffeeetrinker: Arabica

Die Kaffeeart Arabica stammt von der Kaffeepflanze „Coffea Arabica-Pflanze“ aus der Familie „Rubiaceaen“. Als „Ur-Kaffee“ hat er eine lange Tradition: Er wurde um 900 n. Chr. erstmals entdeckt und hat sich dann in Äthiopien durchgesetzt. Da der Kaffee sich daraufhin auch in den Jemen, nach Kenia und weitere Länder in dieser Region ausgebreitet hat, gab man ihm den Namen „Arabica“, da das übersetzt so viel wie „aus Arabien“ bedeutet.

Von den insgesamt 6.000 Kaffeearten, die auf der Erde unter der Gattung „coffea“ bekannt sind, machen die Arabica-Sorten etwa 70 Prozent aus. Dazu gehören beispielsweise Bourbon, Catuai, Catimor oder Typica. Unterscheiden lassen sie sich in Form, Farbe und Größe der Kaffeebohnen. Auch als „Bergkaffee“ oder „Javakaffee“ bezeichnet, hat diese Art wirtschaftlich eine große Bedeutung und legt weite Exportwege zurück.

Der Anbau von Arabica Kaffee

Zu erkennen sind die Arabica Bohnen an ihrer Größe, der etwas länglicheren, ovalen Form und einer s-förmig geschwungenen Einkerbung auf der ebenen Seite der Bohne. Oft ist die Rohkaffeebohne grünlich und weist manchmal sogar einen bläulichen Schimmer auf. Sie ist in der rötlichen Steinfrucht, der Kaffeekirsche, zu finden. Die Sträucher der Kaffeepflanze können bis zu fünf Meter hoch werden und die Laubblätter sind immergrün.

Der Anbau dieser Kaffeesorte gestaltet sich nicht einfach, da die Kaffeepflanze sehr empfindlich und damit anfällig für Krankheiten und Schädlinge ist.

Außerdem benötigt sie ein spezielles, konstantes Klima:

  • Eine Lufttemperatur zwischen 18 und 22 Grad
  • Viel Wasser/eine hohe Luftfeuchtigkeit
  • Genug Schatten (deswegen wachsen sie unter hohen Bäumen, die Schatten spenden)
  • Höhenregionen von 800 bis 2.300 Metern über dem Meeresspiegel – deswegen der Begriff „Hochlandkaffee“

Die Ernte erfolgt nach individuellem Reifegrad der Kirschen von Hand, was diese Arbeit sehr arbeits- und zeitintensiv werden lässt. Die bekanntesten Anbaugebiete für die Arabica-Sträucher sind Südamerika und Afrika. Grundsätzlich werden die Pflanzen in tropischen, bzw. subtropischen Gebieten, wie Brasilien, Kenia oder Kolumbien, also rund um den Äquator, angebaut. 

Die Bekömmlichkeit

Diese Kaffeeart hat weniger Chlorogensäure als beispielsweise der Robusta Kaffee. Chlorogensäure kann bei einigen zu Magenbeschwerden führen und sorgt für eine stärkere Bitterkeit im Geschmack. Nicht nur, weil die Arabica Bohnen besser bekömmlich und süßlicher im Geschmack sind, sondern auch, weil das beliebte Heißgetränk mit ungefähr 1,1 bis 1,7 Prozent relativ wenig Koffein beinhaltet, ist er bei vielen Kaffeetrinkern die Nummer eins.

Hauptsächlich wird die Arabica-Pflanze für die Herstellung von Kaffee verwendet. Was allerdings viele nicht wissen: Die Kaffeekohle, die bei besonders langer Röstung der Bohnen entsteht, wird auch bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Damit hat diese faszinierende Pflanze nicht nur ihre Vorzüge, was den Kaffeegenuss betrifft, sondern kann auch gesundheitliche Beschwerden lindern!

Der Geschmack von Arabica Kaffee

Aufgrund des aromatischen, ausgewogenen Geschmacks tritt diese beliebte Sorte bei den Kaffeeliebhabern besonders in den Vordergrund. Die Arabica Bohnen verursachen einen eleganten, milden und weichen Geschmack, der dem hohen Anteil an Kaffeeölen zu verdanken ist. Dazu erkennt man fruchtige Nuancen, die dem Geschmack eine süßliche Note verleihen. Außerdem ist der Arabica Kaffee besonders cremig und langanhaltend, was dem harmonisch-beerigen Aroma zusätzlich noch weitere Vielfalt verleiht.

  20. November 2020
 
  Kategorie: All about Coffee

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