Kaffeevollautomaten

Man findet sie überall. In heimischen Küchen, auf der Arbeit im Büro, in jeder Kantine und manchmal selbst im Wartezimmer beim Arzt: Kaffeevollautomaten.

Sie sind so beliebt, weil sie mehrere technische Komponenten miteinander vereinen und dadurch ein Kaffeeerlebnis geschaffen wird, das mit wenig Energieaufwand zu erreichen ist. Mit einem Kaffeemahlwerk, einer Brüheinheit, einem Wasserfluss, Reinigungsprogrammen und, je nach Budget, noch vielen weitere Funktionen ausgestattet, werden alle Schritte vollautomatisch miteinander vereint.

Generell bereiten Kaffeevollautomaten Espresso zu, der natürlich in seiner Form genossen werden kann. Aber zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass jener mit Wasser verdünnt und/oder mit heißer Milch und/oder Milchschaum aufgegossen wird. Je nach Zusammensetzung und dessen Reihenfolge werden dann die unterschiedlichen Kaffeesorten erzeugt. Wer bereit ist, höhere Summen für sein Gerät auszugeben, kann hierbei dann mit vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten rechnen. Dabei gleicht kaum eine Kaffeemaschine der anderen, da es unzählig viele Versionen gibt. Das macht es nicht unbedingt einfach, den richtigen Vollautomaten für sich zu finden. Wenn man jedoch ein paar Tipps beachtet und weiß, worauf es ankommt, steht bald die optimale Kaffeemaschine an dem gewünschten Platz.

Die wichtigsten Qualitätsmerkmale

  • Die Einhaltung von Menge, Druck und Temperatur

Für eine optimale Espressozubereitung wird ein Druck von neun bar benötigt. Außerdem sollte die Wassermenge zwischen 20 bis 30 Millilitern liegen, die Temperatur 89 bis 95 Grad betragen und die Kaffeemenge auf sechs bis acht Gramm bemessen sein. Insgesamt wird das Kaffeemehl 25 Sekunden lang extrahiert. Qualitativ hochwertige Kaffeevollautomaten sind in der Lage diese Richtlinien recht genau einzuhalten. Ist das Kaffeemehl aber beispielsweise zu grob gemahlen, die Menge nicht richtig oder das Wasser zu heiß, kann man keinen guten Kaffee erwarten. Um diesen aber gewährleisten zu können ist es wichtig, dass die Maschine aus massiven, robusten Materialien besteht, die dem erforderlichen Wasserdruck standhalten können und das Heizsystem langfristig die notwendigen Temperaturen aushält.

  • Eine unkomplizierte Reinigung und Wartung

Alleine aufgrund der Hygiene und um Schimmel vorzubeugen, ist eine regelmäßige Säuberung unverzichtbar. Besonders hilfreich ist dabei, wenn sich die Brühgruppe, der Auffangbehälter für den Kaffeesatz oder auch die Restwasserschale ganz einfach entnehmen lassen. Je stabiler und hochwertiger die einzelnen Bauteile sind, desto einfacher lässt sich die Reinigung durchführen. Dazu kommt, dass die elektrischen Elemente ebenfalls gewartet werden sollten. Darunter fällt beispielsweise der Dampfbehälter, das Mahlwerk oder auch der Durchlauferhitzer. Auch hier gilt: Wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben, kann man eine längere Lebensdauer erwarten und Reparaturen müssen nicht so häufig durchgeführt werden. Im Schnitt sollten Kaffeevollautomaten alle zwei Jahre in die Werkstatt gebracht und dort technisch überholt, sowie professionell gereinigt, gefettet und entkalkt werden.

  • Die Bedienung

Ob einfache Tasten oder bunte Touchscreens – in der Form der Bedienung gibt es große Unterschiede. Aber nur nicht im Bezug auf die Tastenbeschaffenheit, sondern auch auf die interne Bedienung lohnt es sich einen Blick auf das Handling zu werfen. Bei manchen Modellen lassen sich bestimmte Kaffeerezepte einspeichern, sodass man seinen Lieblingskaffee nicht immer wieder neu einstellen muss. Außerdem sind mittlerweile Kaffeevollautomaten zu haben, die per Smartphone oder mit Sprachbefehlen zu steuern sind. Die Milchschaum-Zubereitung kann ebenfalls unterschiedlich leicht zu bedienen sein: Bei günstigeren Kaffeemaschinen wird die Milch meist in einem separaten Gefäß mit einer Dampfdüse erhitzt und aufgeschäumt, wohingegen man bei hochwertigen Geräten einen eingebauten Milchschaumbereiter („Cappucinator“) findet.

Es lohnt sich also beim Kauf eines Kaffeevollautomaten genau hinzuschauen. Wenn die Qualität stimmt, sollte man durchaus bereit sein, höhere Summen für sein Gerät auszugeben. Was dabei natürlich nicht zu vernachlässigen ist: Der beste Kaffeevollautomat nützt nichts, wenn minderwertige Kaffeebohnen verwendet werden. Guter Kaffee hat nun mal seinen Preis. Aber er lohnt sich!

  20. November 2020
 
  Kategorie: Kaffeezubehör

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht